Siehst du sie?
Diese zerbrochene Seele,
Narben und Tränen verzieren sie.
So ein falsches Lächeln.
Doch du siehst gar nicht hin.
Merkst du es?
Wie sie immer mehr kaputt geht
Und ihre Schmerzen in Schweigen brüllt.
Die Verzweiflung immer größer wird,
bis sie am Abgrund steht
und ihr Körper sie nicht mehr halten kann.
Doch du siehst gar nicht hin.
Hörst du es?
Dieser Schrei nach Hilfe
wie Worte Unterwasser
wenn sie lacht obwohl ihr nach weinen ist
& allein die Farben ihrer Welt sucht,
wie ein Blinder in der Fremde.
Doch du siehst gar nicht hin.
Merkst nicht,
wie eure Unwissenheit
ihre Seele mit Säure verätzt
& tiefe Narben hinterlässt.
Siehst nicht,
Wie die Splitter ihrer Selbst
auf dem Abgrund der Hoffnungslosigkeit
landen & sich dort einnisten.
Sieh hin,
sie brauch Mut & Halt
die Wärme eines ehrlichen Lächelns,
die Führsorglichkeit eines Freundes
und die Flügel des Lebenswillens.
Doch du siehst gar nicht hin.

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